Dienstag, 12. Mai 2015

Ganz Paris träumt von der Liebe - und das Publikum in der Festhalle träumt mit


Wir sind ja schon einiges gewohnt, was die Qualität der Musiker/innen unserer Steinway-Konzerte betrifft - also im positiven Sinne selbstverständlich. Aber was uns das Muttertagskonzert am vergangenen Sonntag (10. Mai 2015) zu bieten hatte, war so phantastisch, dass es das Publikum beim Schlussapplaus von den Stühlen riss. Kein Wunder.

Die Sopranistin Julia Bachmann hatte kaum den ersten Takt gesungen, da war es allen klar: Das wird hier heute etwas besonders Besonderes. Denn eben noch hatte uns die Sängerin in lockerem Plauderton und per Mikrophon erzählt, was uns in ihren ersten Stücken erwartet - als sie plötzlich das Gerät aus der Hand gab, einen inneren Schalter auf "Gesang" umzulegen schien und die ersten Töne der Arie "Je veux vivre" aus "Romeo und Julia" dermaßen sauber, klar und strahlend in die Halle schmetterte, dass uns der Atem stockte. Innerhalb von Sekunden wussten wir, dass wir hier eine außergewöhnliche Sängerin und einen phantastischen Sonntag vor uns hatten. Und so kam es auch.

Steinway verbindet - Wolfshagen und Seesen rücken zusammen



Am Samstag, 09. Mai 2015, war es endlich soweit: Der Steinway-Trail (oder Steinweg-Pfad) von Wolfshagen nach Seesen wurde offiziell eröffnet.

Wer bis dahin glaubte, es handele sich dabei doch nur um einen weiteren neuen Wanderweg im Harz, der zu Werbezwecken einen bedeutsamen Namen erhält, wurde spätestens während der Eröffnungsfeier in der Wolfshäger Festhalle eines Besseren belehrt.

So manche/r rieb sich schon verwundert die Augen, als die per Bus aus Seesen angereisten Steinway- und Wanderfreunde in die Halle strömten - dem Anlass entsprechend teils zünftig in Wanderkleidung, teils eher festlich gekleidet. Auch der Begrüßungstrunk, mit dem alle (an die zweihundert) Gäste von Wolfshäger Seite aus empfangen wurden, ließ einige Augenbrauen freudig überrascht nach oben hüpfen: Hier passiert wohl gerade etwas Wichtiges? Ja. Und die Stadt Langelsheim, der Steinway-Verein sowie der Fremdenverkehrsverein hatten sich deshalb viel Mühe gegeben, den Auftakt auf Wolfshäger Seite angemessen zu gestalten.