Montag, 21. Dezember 2015

Grüße zum Weihnachtsfest

Nun ist fast Weihnachten.

Weihnachten ist ja für viele auch ein Fest der schönen Überraschungen und selbst wir als Verein dürfen uns in diesem Jahr über eine solche freuen:

"... das Konzert im vergangenem Jahr hat mich sehr positiv überrascht und mir und meiner Mutti viel gegeben, aus diesem Grund möchten wir uns, auf Grund Ihres Angebotes, auch im Jahr 2016 etwas Gutes (außerhalb von Leipzig und Dresden) gönnen, wir freuen uns schon heute auf diesen gemeinsamen musikalischen und kulinarischen hochwertigen zu verlebenden Tag."

So schrieb uns eine Konzertbesucherin aus der Nähe von Dresden, die mit ihrer Frau Mama in diesem Jahr (2015) zum ersten Mal unser Muttertagskonzert besuchte hatte - und so angetan war, dass sie bereits Karten für das Muttertagskonzert 2016 bestellt und uns obige Zeilen dazu geschrieben hat. Vielen herzlichen Dank dafür!

Den Erfolg unserer Konzerte bewirken ja nicht nur Veranstalter und Musiker/innen. Sondern auch Sie, liebe Gäste, sorgen durch Ihr Lob, Ihre Treue, Ihre Begeisterung und Ihr Weitersagen dafür, dass wir jedes Mal hochmotiviert und mit Vorfreude an die Planungen unserer Konzerte gehen, um uns und Ihnen unvergesslich schöne Stunden zu bereiten.

In diesem Sinne bedanken wir uns bei ALLEN, die zum Gelingen unserer Konzerte beigetragen haben, wünschen Ihnen angenehme Festtage und einen guten Start ins Neue Jahr. Lassen Sie es sich gutgehen!

Falls Sie in den kommenden Tagen ein wenig Muße haben und sich einen kleinen Augen- und Ohrenschmaus gönnen wollen: Wir haben da etwas für Sie:


Dieses Video stammt von Steinway&Sons und ist eine künstlerisch und musikalisch gerahmte Erzählung über die Flügel-Sonderedition in Kooperation mit dem berühmten Glas-Design-Unternehmen Lalique in Paris.

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Ein Heft voller Geschenke


Rechtzeitig zur Weihnachts- und Geschenkezeit segelt das brandneue Programmheft für die Konzertsaison 2016 auf unsere Tische. Wir, die wir als Vorstandsmitglieder im Vorfeld ja schon eingeweiht waren in die Highlights 2016, blättern trotzdem gespannt durch die Seiten. Und sind selbst schwer beeindruckt - all die Planungen, Überlegungen, Neu- oder Andersplanungen sind nun Programm geworden. Was für ein wunderbares, abwechslungsreiches Programm!

Sehen Sie selbst: Hier finden Sie unser komplettes Programmheft als PDF-Datei zum Download oder verschaffen Sie sich erst einmal einen kurzen Überblick mittels unten stehender Liste. Wie gewohnt, werden wir später jeweils jedes einzelne Konzert (selbstverständlich mit ausreichendem zeitlichen Vorlauf) an dieser Stelle auch ausführlich beschreiben.


Und weil sich der Gedanke geradezu aufdrängt: Selbstverständlich eignen sich unsere Konzerte auch ganz wunderbar dazu, lieben Menschen zu Weihnachten eine große Freude mit einem Gutschein für ein Konzert Ihrer Wahl (oder mehrere Konzerte) zu machen. Bitte nehmen Sie dazu Kontakt auf mit

  • Jochen Bremer, (0 53 26) 48 05, eMail <aj.bremer(at)t-online.de> oder 
  • Horst Immenroth, (0 53 26) 96 95 44 <horst.immenroth@t-online.de> oder
  • bestellen Sie die gewünschten Karten hier per Online-Formular.

Konzertprogramm 2016

Veranstaltungsort: Festhalle Wolfshagen im Harz


Samstag, 20. Februar 2016, 20:00 Uhr

Steinway-Gedächtniskonzert

mit Renate Hupka, Horn / Katharina Sellheim, Flügel

*****

Sonntag, 8. Mai 2016, 12:00 Uhr

Bella Italia mit Muttertags-Menü

Musik und Menü im unterhaltsamen Wechsel
mit Christine Balke, Cello / Carmen Fuggis, Gesang / Christian Zimmer, Flügel

*****

Samstag, 2. Juli 2016, 19:30 Uhr

Chanson/Kabarett: Ich weiß nicht, warum ihr lacht... 

Rainer Schulze mit kabarettistischen Liedern und Texten u.a. von Wilhelm Busch

*****

Sonntag, 21. August 2016, 11.00 Uhr

Jazz-Matinee

mit „Ottilie&The Hot Onions“ New Orleans Jazzband, Berlin

*****

Samstag, 17. September 2016, 18:00 Uhr

28. Internat. Goslarer Klaviertage – Eröffnungskonzert


*****

Sonntag, 6. November 2016, 17:00 Uhr

Bayreuth in Wolfshagen


*****

Montag, 9. November 2015

Besucherrekord zum Bürgerkonzert

Kaum zu glauben, aber wahr: An die 160 (in Worten: einhundertsechzig) Gäste waren in die Festhalle Wolfshagen geströmt, um bei unserem diesjährigen Bürgerkonzert dabei zu sein. Was für eine wunderbare Würdigung der vielen musikalischen Talente aus unserer Nachbarschaft. Tausend Dank, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer für diesen tollen Sonntagnachmittag!

Tausendundeinen Dank sagen wir an alle Musikerinnen und Musiker, die uns mit Können, Leidenschaft und Repertoire überzeugt und uns ein paar unbeschwerte Stunden geschenkt haben!

Volles Haus.
Eröffnung mit Christian Zimmer am Flügel
Marvin Huwald, klassische Gitarre
Trio aus Flügel (Christian Zimmer), Cello (Bernhard Andrusch) und Violine (Alexander Hautke)
Ulrike Steiner mit Gesang, Karin Klose am Flügel und Alöexander Hautke auf der Violine
Dr. Wolfsgang Bauer, Violine und Manfred Hübner, Gitarre und Gesang
Phoenix Chor der Concordiachöre Langelsheim
Johanna Dörr, Harfe

Sabine Gerbrich, Akkordeon

Die Fotografin bittet die mangelhafte Qualität der Fotos zu entschuldigen - sie hat die Kamera nicht dazu bewegen können, trotz der veränderten Lichtverhältnisse in der Festhalle anspruchsvolle Fotos ohne Blitz zu machen. Für die Stimmung im Saal aber war die Beleuchtung passend - im Bereich der Bühne heller, im Zuschauerbereich dunkler.

Hier der Artikel zum Konzert, erschienen in der Goslarschen Zeitung am 10. November 2015 >>

Freitag, 6. November 2015

Dieses Programm lässt niemanden kalt...

Wow. Was für ein buntes, vielseitiges, abwechslungsreiches und wunderbares Programm da zusammengekommen ist, nachdem alle Musikerinnen und Musiker ihre Beiträge bei uns "gemeldet" haben. Da ist ja nun wirklich für jeden Geschmack was dabei, oder nicht? Doch, ganz bestimmt. Wir freuen uns jedenfalls riesig auf den kommenden Sonntag und auf Sie, liebe Gäste,

am Sonntag, 08. November 2015,
um 16:00 Uhr
in der Festhalle Wolfshagen im Harz, Jahnskamp 4

Genießen Sie mit uns einen Nachmittag voller guter Laune, herrlicher Musik und engagierten Musiker/innen aus unserer nächsten Umgebung. Dieses Programm lässt garantiert niemanden kalt:

Christian Zimmer: Eröffnung am Flügel

Marvin Huwald, Gitarre
  • Malaguenas - Spanische Impressionen
  • La Cumparsita (Tango) - Matos Rodriguez
  • El Vito - Jose de Azpiazu
  • Tico-tico no Fuba - Zequinha de Abreu





Bernhard Andrusch, Cello; Christian Zimmer, Flügel und Alexander Hautke, Violine
  • Joseph Haydn, Klaviertrio, F-Dur, Nr. XXVII, Hob. XV: 4
Johanna Dörr, Harfe
  • "Sicilienne" aus "Automates" von Bernard Andrès
  • "Pistache" aus "Epices" von Bernard Andrès
Karin Klose, Flügel ; Ulrike Steiner, Gesang ; Alexander Hautke, Violine
  • Händel: Weltliche Arie Nr.6 ”Meine Seele hört im Sehen”
Dr. Wolfgang Bauer, Violine; Manfred Hübner, Gitarre und Gesang
Auswahl aus:
  • Something, Sun King , Here and there and everywhere,
  • While my Gitarre gently weeps (Beatles)
  • Father and son (Cat Stevens)

***** Pause *****

Phoenix Chor der Concordia Chöre Langelsheim
  • „Please, Mr. Postman“
  • “Was es ist”
  • “Mambo”
Bernhard Andrusch, Cello ; Christian Zimmer, Flügel
  • Jean Baptiste Breval, Sonate für Cello und Klavier op. 40, Nr. 3 in G-Dur




Johanna Dörr, Harfe
  • Nr. 3 aus "Amarantes" von Bernard Andrès
  • "Think of me" aus "The Phantom of the Opera"
Karin Klose, Flügel; Ulrike Steiner, Gesang
  • Gospel: Give me Jesus und engl. Lied : The Blackbird
Dr. Wolfgang Bauer, Violine; Manfred Hübner, Gitarre und Gesang
Auswahl aus:
  • Nights in white satin (Moody blues)
  • Whiter shade of pale (Procol Harum)
  • Summertime (Gershwin)
  • Nothings else matters (Metallica)
  • Logical song (Supertramp)
  • Stairway to heaven (Led Zeppelin)
  • Play with fire (Stones)
Sabine Gerbrich, Akkordeon
  • Wenn weiße Wolken wandern über`s Meer
  • Seemann, lass das Träumen
  • Die kleine Kneipe - gemeinsam mit Christian Zimmer, Flügel







Donnerstag, 15. Oktober 2015

Konzert für Zahnarzt, Bankkauffrau und Flügel

Es ist soweit: In der aktuellen Auflage unseres Bürgerkonzerts hören, bestaunen, sehen und bewundern wir wieder Musikerinnen und Musiker aus unserer Mitte - von A wie Alles von der Bankkaufrau bis Z wie Zahnarzt. Wir lassen uns begeistern von den teils bekannten, teils ungeahnten musikalischen Talenten aus unserer Region - Profis und versierte Laien machen Musik mit Leidenschaft.

Wir laden Sie herzlich ein zu unserem

Bürgerkonzert

am Sonntag, 08. November 2015,

um 16:00 Uhr

in der Festhalle Wolfshagen im Harz, Jahnskamp 4

Bürgerkonzert 2014

Lassen Sie sich überraschen von der musikalischen Vielfalt - neben unserem Steinway-Flügel erleben Sie wieder viele verschiedene Instrumente und Variationen der menschlichen Stimme.

Über das genaue Programm und unsere Künstler/innen informieren wir Sie an dieser Stelle zu einem späteren Zeitpunkt. Doch soviel sei jetzt schon verraten: Wir werden Gitarre, Violine, Harfe, Akkordeon oder Cello hören. Manches wird uns spanisch vorkommen, Klänge aus dem Musical „Phantom der Oper“ werden uns verzaubern, Klassiker wie Haydn, Händel, Beatles, Stones, Cat Stevens oder Metallica bieten für jeden Musikgeschmack etwas. Auch die Freundinnen und Freunde des Gesangs dürfen auf ein breites Spektrum inklusive Gospelgesang gespannt sein.

Neugierig geworden?

Hier können Sie die Karten im Vorverkauf erwerben, unsere Preistabelle anschauen und Kontaktdaten finden, wenn Sie zum Beispiel unseren kostenlosen Fahrdienst in Anspruch nehmen möchten (die Festhalle ist barrierefrei!).

Wir freuen uns auf Sie.

Sonntag, 20. September 2015

Internationale Goslarer Klaviertage starten mit einem wunderbaren Konzert von Prof. Rudolf Meister

Wer gestern einen Grund hatte, bereits am Nachmittag in die Festhalle zu kommen - z.B. um mitzuhelfen, der Halle für den großen Abend mit Prof. Rudolf Meister den letzten dekorativen Schliff zu geben - hatte großes Glück: Denn Prof. Meister saß bereits Stunden vor Konzertbeginn an unserem Steinway-Flügel und spielte sich ein. So gab es für die fleißigen Vereinsmitglieder schonmal vorab eine Belohnung und einen Vorgeschmack auf den Genuss am Abend.

Die zweite Belohnung folgte mit dem Eintreffen der Gäste: Sagenhafte 120 Musikfreundinnen und -freunde waren nach Wolfshagen gekommen - darunter viele neue Gesichter. Unsere Stammgäste aber ließen sich dieses Ereignis selbstverständlich auch nicht entgehen.


Nun aber genug der Vorrede und die Hauptperson des Abends in den Mittelpunkt gestellt: Prof. Rudolf Meister beehrte uns mit seiner Spielkunst und eröffnete die Internationalen Goslarer Klaviertage mit einem fulminanten Konzert. Und nicht nur das - er  gab uns vor Beginn der von ihm jeweils präsentierten Werke auch eine kleine Einführung in das Werk.


Den ersten Teil des Konzerts gestaltete Prof. Meister mit zwei Mozart-Werken - dem Rondo a-Moll KV 511 sowie der Sonate F-Dur KV 533 und 494. Während das Rondo eher von Trauer und Schwermut geprägt war, stimmte uns die Sonate sehr wechselvoll schon einmal sanft auf die dramatischen Höhen und Tiefen der nach der Pause folgenden Max Reger'schen Variationen und Fuge über ein Thema von Johann Sebastian Bach (op. 81) ein. 

Das Publikum strömte spürbar frohgestimmt in die Pause, genoss einen Sekt, einen Wein oder eine Tasse Kaffee, freute sich über die Gelegenheit, ein pikantes Stück Zwiebelkuchen oder lieber ein süßes Stückchen Zuckerkuchen zu schnabulieren und mit Freunden oder Bekannten an unseren hübsch gedeckten Tischen ein Schwätzchen zu halten - oder gar neue Bekanntschaften zu schließen. Erwartungsfroh versammelten sich alle wieder in der Halle.


Der zweite Teil des Konzerts dann offenbarte vollends, dass wir einen Meister-Pianisten vor uns hatten - und die Meisterschüler und -schülerinnen, die ebenfalls im Saal saßen, werden sich sicher auf die dem Konzert folgenden arbeits-, erfahrungs- und lehrreichen Tage mit Prof. Meister gefreut haben. Die Variationen und Fuge über ein Thema von Johann Sebastian Bach des Komponisten Max Reger schienen eigens dafür komponiert zu sein, dass uns der Pianist all sein Können in einem einzigen Stück präsentieren kann. Wir waren hingerissen. Umso mehr, als der Pianist den gesamten Abend über vollkommen auswendig spielte - das Notenpult wurde bereits am Nachmittag vom Flügel entfernt, es wurde schlicht nicht gebraucht. Große Bewunderung!


Nun ist es nie besonders leicht, musikalisch Dargebotenes in Worte zu fassen - dafür ist die Musik ja gerade auch nicht gemacht. Dennoch möchten wir selbstverständlich versuchen, die grandiose Musik und das virtuose Spiel ein klein wenig zu beschreiben. Das aber kann nur sehr subjektiv gelingen. Die Autorin dieser Zeilen (Antje Radcke) fasst sich deshalb kurz und gibt hier nur wieder, warum sie persönlich so sehr fasziniert von der Musik und deren Interpretation durch Prof. Meister war: "Ich hatte zeitweilig das Gefühl, vollständig in die Musik eintauchen zu können - der Klang des Flügels schien von überall her zu kommen und erfüllte den gesamten Saal. Besonders beeindruckt war ich von der Kunst des Pianisten, die Übergänge von den kraftvollen, ja teils gewaltigen Phrasen hin zu den sanften leichtläufigen zu gestalten: Die massigen Takte bewegten sich noch hoch oben durch den Raum und in meiner Wahrnehmung, als urplötzlich von unten her eine gänzlich neue, leichtfüßige Melodie daherkam - für einen Augenblick glaubte ich, vier Hände statt zwei spielen zu hören...

Vielen herzlichen Dank, Prof. Meister für den wunderbaren Abend!

Ein herzliches Dankeschön aber auch an Angelika Klaas-von Birckhahn, der Vorsitzenden des Stadtmusikrats Goslar e.V., die dieses Konzert bei uns ermöglicht und gemeinsam mit unserem Vorsitzenden Jochen Bremer bestens vorbereitet hat. Und einen lieben Dank an die neuen und bekannten Gäste in der Festhalle - wir würden uns freuen, sie bald wieder hier begrüßen zu dürfen.

Dienstag, 8. September 2015

Internationale Klaviertage: Meisterhaftes Programm

Hier haben wir Ihnen ja bereits erzählt, worauf wir uns gerade besonders freuen. Diejenigen, die Prof. Rudolf Meister bereits kennen, wissen warum. Die Neugierigen und Musikbegeisterten, die bislang noch nicht das Vergnügen hatten, werden es nach dem Konzert ebenfalls wissen.

Inzwischen kennen wir auch das Programm des Vergnügens

am Samstag, den 19. September 2015 um 18.00 Uhr in der Festhalle Wolfshagen
mit Prof. Rudolf Meister und seinem meisterhaften Spiel auf unserem historischen Steinway-Flügel:

Wolfgang Amadé* Mozart
Rondo a-Moll KV 511
Sonate F-Dur KV 533 und 494

- Pause -

Max Reger
Variationen und Fuge über ein Thema von Johann Sebastian Bach op. 81
Mit dem Werk von Max Reger stimmt uns Prof. Meister schon einmal auf das Jubiläums-Jahr 2016 ein (100. Todestag), laut Prof. Meister gelten die Bach-Variationen als "zweifellos das bedeutendste Klavierwerk Regers".

Herzlich Willkommen!

Einzelheiten zu Eintrittspreisen, Vorverkauf, Online-Kartenbestellung und Fahrdienst finden Sie hier auf unserer Veranstaltungsseite.

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Wolfgang Amadeus Mozart Signature* Wundern Sie sich - wie die Autorin dieser Zeilen - über das "Amadé" statt "Amadeus"? Ein kurzer Blick in den Wikipedia-Artikel klärt auf: Der Komponist, in dessen Taufname weder "Amadeus" noch "Amadé" vorkommt, nannte sich selbst "Wolfgang Amadé Mozert". Es ist also ein Künstlername, den wir hier selbstverständlich gern verwenden.



Mittwoch, 2. September 2015

Internationale Klaviertage: Meisterhaftes in Wolfshagen

In diesem Jahr bereits zum 27. Mal steht das international bekannte Festival "Goslarer Klaviertage" vor der Tür. Und in Wolfshagen findet das Eröffnungskonzert statt!

Am Samstag, den 19. September 2015
um 18.00 Uhr in der Festhalle Wolfshagen

freuen wir uns auf 

Prof. Rudolf Meister

und sein meisterhaftes Spiel auf unserem historischen Steinway-Flügel.

Die Goslarer Klaviertage kombinieren einen Meisterkurs mit öffentlichen Konzerten. Pianisten aus aller Welt werden an dem Kurs, der von Prof. Rudolf Meister (Mannheim) geleitet wird, teilnehmen.

Wir freuen uns besonders, dass das Eröffnungskonzert in Wolfshagen stattfinden wird. Prof. Rudolf Meister, ein weltweit anerkannter Pianist und Dozent, entsprach vor etwa einem Jahr der Bitte unseres Vereinsvorsitzenden Jochen Bremer, einmal auf unserem Flügel von 1907 probezuspielen und Flügel wie Festhalle mit Blick auf das Eröffnungskonzert zu bewerten. Das Ergebnis ist das Konzert, von dem hier die Rede ist!

Damit ist es uns gelungen, erneut einen Spitzenpianisten für Wolfshagen im Harz zu gewinnen. Unser besonderer Dank gilt auch Angelika Klaas-von Birckhahn, der Vorsitzenden des Stadtmusikrats Goslar e.V. für die gute Zusammenarbeit in der Vorbereitung des großen Abends. Noch kennen auch wir das genaue Programm von Prof. Meister am 19. September nicht - wir wissen aber, dass es in jedem Fall meisterhaft wird.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Einzelheiten zu Eintrittspreisen, Vorverkauf, Online-Kartenbestellung und Fahrdienst finden Sie hier auf unserer Veranstaltungsseite.

Mittwoch, 5. August 2015

Wolfshagen hisst die Steinway-Flagge


Pressetermin vor der Tourist-Info: Wolfshagen hisst die Steinway-Flagge!

Heute morgen, 10.00 Uhr, war es soweit: Wolfshagen zeigt nun weithin sichtbar - und vor allem unseren ankommenden oder vorbeifahrenden Gästen -, dass hier vor 218 Jahren der berühmte Begründer der Piano-Fabrik in New York, Henry E. Steinway, als Heinrich Engelhard Steinweg geboren wurde.

Die Initiative zu dieser Aktion ging von unserem Vereinsvorsitzenden Jochen Bremer aus, der den Plan in Kooperation mit dem Vorsitzenden des Fremdenverkehrsvereins, Marco Osmialowski, und der Touristinfo (vertreten durch Helgrit Korsch) in die Tat umsetzte.

Das inzwischen durch die zahlreichen Steinway-Konzerte bekannte Flügel-Motiv auf der Flagge (wie auch das Gesamtmotiv der Flagge) wurde von Jochen Bremer selbst gestaltet. Die Autorin dieser Zeilen findet: "Sehr gelungen!!!" - und freut sich, dass Wolfshagen Flagge zeigt.


Montag, 29. Juni 2015

Bude voll, Stimmung super, Musik SPITZENKLASSE!

Sonntag, 10.34 Uhr, Festhalle Wolfshagen, eine knappe halbe Stunde vor Konzertbeginn. Der Vorstand des Steinway-Vereins ist nervös. Anders als bei unseren bisherigen Konzerten um diese Zeit herrscht in der Halle gähnende Leere. Keine Musiker, die sich schonmal mit der Bühne vertraut machen, kein Publikum in Sicht. Wir beruhigten uns gegenseitig mit dem Hinweis "Das ist heute auch was gaaanz anderes als sonst. Andere Musik, andere Musiker, also auch anderes Publikum."

10.40 Uhr. Der Vorstand reibt sich verwundert die Augen: Auf der Bühne die Musiker, die sich mit der Bühne verraut machen und ihre Instrumente auspacken. Im Saal das Publikum. So schnell, wie sich der Saal füllt, können wir gar nicht zählen. Es waren mindestens 120 Gäste - die meisten davon haben wir bei unseren Konzerten zuvor noch nie gesehen.



Auch ansonsten war alles irgendwie neu für uns. Während der Musik hat niemand "Psssst!" gezischt, wenn man sich mit seinem Nachbarn darüber austauschte, wie gut einem die Musik gefalle, die Sängerin singen konnte und das Schlagzeug - allem voran das Waschbrett - beherrschte, der Bandleader gleichermaßen Saxophon und Klarinette spielen konnte, der Bassist unbekannte Klänge auf seinem Kontrabass erzeugte, der Banjo-Spieler auf ganz eigene Weise (siehe auch die Kleidung) das Ganze bereicherte, der Posaunist in den Solopartien rüberkam und - last but not least - der Pianist unseren Steinway-Flügel mit Jazz-Klängen adelte. Neu war auch, dass... Na ja, alles war eben neu. Aber nur für diejenigen, denen die Sitten und Gebräuche einer Jazz-Matinee bzw. eines Jazz-Frühschoppens nicht so geläufig sind.


Für Freundinnen und Freunde des New Orleans Jazz war das alles natürlich ganz normal. Wobei sich alle einig waren, dass das Ambiente drumherum so richtig passend und Musiker und Sängerin etwas seeehr Besonderes waren. Ottilie und die Hot Onions haben vom ersten bis zum letzten Takt an diesem Sonntag Musik auf Profi-Niveau geboten. Und die wenigen Stehtische im hinteren Bereich des Saals wurden begeistert genutzt von denjenigen, die auf ihren Stühlen absolut nicht stillsitzen konnten, nicht stillsitzen wollten. Die Musik ging eben über die Ohren ins Herz und setzte sich in trommelnden Fingern, wippenden Füßen und rhythmischem Kopfnicken fort. Der Applaus des Publikums erfolgte stehend!



Tausend Dank an Ottilie & The Hot Onions für diesen grandiosen Sonntag. Ihr habt uns bestens unterhalten, so dass wir kaum merkten, wie die Zeit verging - auf einmal war es 15.00 Uhr. Ohhh. Danke für eure spontane Zusage, uns im nächsten Jahr wieder zu besuchen und uns wieder ein wenig Berliner Jazz-Luft mitzubringen. Ein dickes Dankeschön auch an die Wolfshäger Berlinerin, die das Ganze eingefädelt hatte!

Und was wäre das Ganze ohne die Organisatoren vom Steinway-Verein und ohne den Betreiber der Festhalle und seinem Team gewesen? Eben. Nix. Deshalb: DANKE! Und ein extra Dankeschön geht an Udo und Waltraut Paul, den Wirtsleuten der Schäderbaude, die uns mit Kulinarischem vom Grill und aus der Riesenpfanne versorgten. Auch das etwas Neues - gerne wieder.

So, wer jetzt schon leise seufzt angesichts der vielen Dankeshymnen: Eine haben wir noch.

Danke, tolles Publikum aus nah und fern!!! Ihr seid es, die dafür gesorgt haben, dass Ottilie & The Hot Onions Lust bekommen haben, das Steinwaydorf Wolfshagen noch einmal zu besuchen. Wir freuen uns schon auf das Wiedersehen im nächsten Jahr!

Zum Abschluss hier noch ein paar Einblicke und Eindrücke in Bildern:

Gabriele Schulz alias Ottilie, Percussion
Hans Kaspar, Pianist, und Joachim Dette spielen ein Solo
mit Kontrabass-Begleitung für unseren Flügel.
Bandleader Reiner Hanke mit seiner legendären Klarinette. Grandioses Spiel!
Benedikt Tonon, Posaune. Beeindruckend.
Gabriele Schulz alias Ottilie als Sängerin. Eine Stimme, die unter die Haut geht.
Joachim Dette, Bass. Hervorragender Virtuose auf seinem Rieseninstrument. 
Hans Kaspar, Pianist. Eine Ehre für unseren historischen Steinway-Flügel-
Christian Sterz, Banjo. Da kommt Freude auf. Wunderbares Spiel!
Reiner Hanke. Auch mit dem Alt-Saxophon ein wahrer Ohrenschmaus.
So, und wer es geschafft hat, sich bis hierher durchzuscrollen, ist vielleicht auch noch neugierig, welche Stücke denn eigentlich zu hören waren? Abzüglich der Pausen war das ja Stoff für beinahe drei Stunden! Hier gibt es das Programm als pdf-Datei >>

Und das sagt die Goslarsche Zeitung zum Konzert:

GZ, 01.07.2015
Heiße Zwiebeln lassen Herzen schmelzen

Freitag, 19. Juni 2015

Ottilie und die heißen Zwiebeln aus Berlin sorgen für Stimmung in Wolfshagen

Es ist wieder soweit: Die Wolfshäger Festhalle füllt sich mit Musik und lockt diesmal die Freundinnen und Freunde des New-Orleans Jazz - auch das eine Ehre für unseren historischen Steinway-Flügel, denn der verträgt ja nicht nur Klassisches im klassischen Sinne. Hauptsache, die Musik ist gut. Und diese hier ist gut:

Jazz-Matinee (auch Jazz-Frühschoppen genannt) 
mit der Berliner Jazzband

Ottilie & The Hot Onions

am Sonntag, den 28. Juni 2015 ab 11.00 Uhr 

in der Wolfshäger Festhalle, Am Jahnskamp 4

Für unser aller leibliches Wohl ist ebenfalls gesorgt - es gibt selbstverständlich auch zu Essen und zu Trinken. So steht einem lockeren und doch gepflegten Sonntagserlebnis nichts im Wege. Fast wie im Biergarten...

Foto: Alenavlad, Fotolia
Die in der Berliner Szene bestens bekannte Band
"Ottilie & The Hot Onions" setzt sich zusammen
aus:
  • Benedikt Tonon, Posaune
  • Christian Sterz, Banjo
  • Hans Kaspar, Pianist
  • Heiner Ranke, Klarinette und Alt Saxophon
  • Joachim Dette, Kontrabass
  • Ottilie: Gabriele Schulz, Gesang und Percussion
Und was erwartet uns so? Hier eine kleine Auswahl aus dem Programm:
  • It Aint Misbehavin
  • Washboard Wiggles
  • Bei Mir Bist Du Schön
  • Don´t Forget Our Monday Date
  • On The Sunny Side Of The Street
  • Organ Grinder Blues


Wir freuen uns auf einen beschwingten Sonntag mit Ihnen. Das Steinwaydorf Wolfshagen im Harz heißt Sie herzlich Willkommen!

Näheres zu Eintrittspreisen, Kartenvorverkauf oder Abholdienst finden Sie hier >>


Donnerstag, 18. Juni 2015

Portrait "Ottilie & The Hot Onions"

„Ottilie &The Hot Onions“ ist eine New Orleans Jazzband aus Berlin. Alle Musiker und selbstverständlich auch die Sängerin Gabriele Schulz alias Ottilie sind Musiker mit viel Leidenschaft und Jazz im Blut. Sie sind seit den 70er und 80er Jahren in der Berliner Szene gegenwärtig und waren eine Institution in dem legendären Jazz-Lokal ‚Ewige Lampe‘.

Dienstag, 12. Mai 2015

Ganz Paris träumt von der Liebe - und das Publikum in der Festhalle träumt mit


Wir sind ja schon einiges gewohnt, was die Qualität der Musiker/innen unserer Steinway-Konzerte betrifft - also im positiven Sinne selbstverständlich. Aber was uns das Muttertagskonzert am vergangenen Sonntag (10. Mai 2015) zu bieten hatte, war so phantastisch, dass es das Publikum beim Schlussapplaus von den Stühlen riss. Kein Wunder.

Die Sopranistin Julia Bachmann hatte kaum den ersten Takt gesungen, da war es allen klar: Das wird hier heute etwas besonders Besonderes. Denn eben noch hatte uns die Sängerin in lockerem Plauderton und per Mikrophon erzählt, was uns in ihren ersten Stücken erwartet - als sie plötzlich das Gerät aus der Hand gab, einen inneren Schalter auf "Gesang" umzulegen schien und die ersten Töne der Arie "Je veux vivre" aus "Romeo und Julia" dermaßen sauber, klar und strahlend in die Halle schmetterte, dass uns der Atem stockte. Innerhalb von Sekunden wussten wir, dass wir hier eine außergewöhnliche Sängerin und einen phantastischen Sonntag vor uns hatten. Und so kam es auch.

Steinway verbindet - Wolfshagen und Seesen rücken zusammen



Am Samstag, 09. Mai 2015, war es endlich soweit: Der Steinway-Trail (oder Steinweg-Pfad) von Wolfshagen nach Seesen wurde offiziell eröffnet.

Wer bis dahin glaubte, es handele sich dabei doch nur um einen weiteren neuen Wanderweg im Harz, der zu Werbezwecken einen bedeutsamen Namen erhält, wurde spätestens während der Eröffnungsfeier in der Wolfshäger Festhalle eines Besseren belehrt.

So manche/r rieb sich schon verwundert die Augen, als die per Bus aus Seesen angereisten Steinway- und Wanderfreunde in die Halle strömten - dem Anlass entsprechend teils zünftig in Wanderkleidung, teils eher festlich gekleidet. Auch der Begrüßungstrunk, mit dem alle (an die zweihundert) Gäste von Wolfshäger Seite aus empfangen wurden, ließ einige Augenbrauen freudig überrascht nach oben hüpfen: Hier passiert wohl gerade etwas Wichtiges? Ja. Und die Stadt Langelsheim, der Steinway-Verein sowie der Fremdenverkehrsverein hatten sich deshalb viel Mühe gegeben, den Auftakt auf Wolfshäger Seite angemessen zu gestalten.

Mittwoch, 22. April 2015

Muttertag unter dem Himmel von Paris verbringen

Ein Jahr lang haben wir uns darauf gefreut - nun ist es wieder soweit: Der Steinway-Verein in Wolfshagen bittet alle Mütter, Töchter, Groß- und Urgroßmütter nebst Vätern, Söhnen, Groß- und Urgroßvätern zu Tisch.

Am 10. Mai 2015 um 12.00 Uhr 

präsentieren wir in der Festhalle, Am Jahnskamp 4,

"Melodien aus Paris" 

mit passendem 4-Gänge-Menü
(auch in verganer Variante) 




Wir laden Sie ein, diesen besonderen Tag mit uns und Ihren Lieben unter dem Himmel von Paris (sous le ciel de Paris) zu verbringen. Unsere Künstler, die Sopranistin Julia Bachmann und der Bassbariton Nicolas Krüger, entführen uns in die fröhliche Welt weltbekannter Pariser Melodien. Brillant begleitet werden die beiden von Christian Zimmer am Flügel. Sehen Sie selbst, welcher Ohrenschmaus uns erwartet: 

     Edith Piaf - La vie en rose
     Charles Gounod - "Je veux vivre' aus "Romeo und Julia" (Julia's Walzer)
     Jaques Offenbach - Puppenarie und Barcarole aus "Hoffmanns Erzaehlungen"
     Jules Massenet - "Obéissons quand leur voix appelle"
     Kurt Weill - Youkali, Je ne t'aime pas
     Hector Berlioz - Villanelle, Le Spectre de la rose
     Gabriel Fauré- Après un rêve
     Leonard Bernstein - Glitter and be gay
     Edith Piaf – Sous le ciel de Paris

Künstlerportrait - Nicolas Kröger, Bassbariton

Der Bassbariton Nicolas Kröger nahm sein Gesangsstudium 2004 an der HfMT Leipzig auf und studiert seit 2006 an der HMTM Hannover, zunächst bei Prof. Norma Enns und seit 2008 bei Prof. Jacques Schwarz. In Meisterkursen u.a. mit Hans-Peter Blochwitz, Peter Berne und Wolfgang Rihm erweiterte er sein künstlerisches Profil.

Bereits während des Studiums stand er in zahlreichen Produktionen auf der Bühne, neben Hochschulinszenierungen (u.a. Ravels »Die spanische Stunde«, Brittens »Albert Herring«, Mozarts »Così fan tutte«) führten ihn Engagements zum Braunschweig Classix Festival (Webers »Der Freischütz«), ins Junge Forum Musik+Theater Hamburg (Pfitzners »Christ-Elflein«, Mozarts »Così fan tutte«) und zuletzt mehrfach ans TfN Hildesheim (Mozarts »Die Hochzeit des Figaro«, Lortzings »Zar und Zimmermann«, Smetanas »Der Kuss«, Puccinis »La Bohème« und Verdis »Falstaff«). Nicolas Kröger ist Stipendiat der Stiftung der HMTM Hannover. Seit der Spielzeit 2012/13 gehört er zum Ensemble der Staatsoper Hannover (Junge Oper).

Engagements
  • 2008 HfMT Hamburg, Pfitzner: „Das Christ- Elflein“, Der Tannengreis
  • 2009 Braunschweig Classix Festival, Weber: „Der Freischütz“, Samiel
  • 2010 TfN Hildesheim, Mozart: „Le Nozze di Figaro“, Antonio *
  • 2010 TfN Hildesheim, Lortzing: „Zar und Zimmermann“, Lord Syndham+Admiral Lefort *
  • 2011 TfN Hildesheim, Smetana: „Der Kuss“, Vater Paloucky *
  • 2011 TfN Hildesheim, Puccini: „La Bohème“, Colline *
  • 2012 Junges Forum Musik&Theater Hamburg, Mozart: „Così fan tutte“, Don Alfonso
  • seit 2012 Staatsoper Hannover, festes Ensemblemitglied „Junge Oper“
  • 2013 TfN Hildesheim, Verdi: "Falstaff", Pistola (als Gast)
  • 2013 Staatsoper Hannover, Verdi: "Don Carlo", Flandrische Deputierte
  • 2013 Staatsoper Hannover, Verdi: "La Traviata", Dottore Grenvil
  • 2014 Uni Hannover, Bizet: "Carmen", Escamillo
* im Rahmen von Studieraufträgen



Künstlerportrait - Julia Bachmann, Sopranistin

Die Sopranistin Julia Bachmann gastiert derzeit am „Theater für Niedersachen“ in Hildesheim (z.Zt. als „Mascha“ in „Der Zarewitsch“ und als „Papagena“ in „Die Zauberflöte“). Die Sängerin war von 2011-2013 Gast am Schauspiel des Staatstheaters Hannover.

Julia Bachmann studierte bei Frau Prof. Richardson-Smith an der Hochschule für Musik in Hannover; davor absolvierte sie ein Studium der Philosophie, Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft an der Jacobs University Bremen, das sie als Zwanzigjährige mit dem "Bachelor of Arts" abschloss.

Sie hat bereits bei diversen Opernproduktionen in Hannover mitgewirkt, zuletzt sang sie jeweils die Hauptrollen in der Oper „Die Krönung der Poppea“ (Monteverdi) sowie in den Operetten „Daphnis und Chloë“ und „Un mari à la porte“ (Offenbach); auch sang sie die Galatea in „Acis und Galatea“ (Händel) in München sowie „Die nötige Komödie“ an der „Bayrischen Theaterakademie, Prinzregententheater“ (2013). Bei Braunschweig Classix sang sie die Partie einer Brautjungfer in der Oper „Der Freischütz“ von Weber, bei der „Oper auf dem Lande“ übernahm sie die Rollen der Vespetta (Telemann, 2013) und Gretchen (Lortzing, 2012).

Die Künstlerin ist wiederholte Publikums-Preisträgerin des Festivals „Klassik in der Altstadt“ zur Förderung junger Künstler in Hannover, mehrmalige Finalistin im Bundeswettbewerb Gesang und gewann 2013 den „Most Distinguished Musician“-Preis beim IBLA-Wettbewerb in Sizilien.

Julia Bachmann ist Stipendiatin der "Studienstiftung des deutschen Volkes" und wurde mit dem Yehudi Menuhin - Live Music Now Stipendium sowie dem „Stipendium der Region Hannover“ ausgezeichnet und wird darüber hinaus von der Edelhof-Stiftung gefördert.

Sonntag, 12. April 2015

Klaviermusik aus der Zeit von Henry E. Steinway - hinreißend interpretiert von Prof. Rolf-Dieter Arens


"Wenn Sie auf Klassik-Radio ein Stück hören, das Sie nicht kennen, dann ist es garantiert von Hummel," so Prof. Rolf-Dieter Arens in seinen hochinteressanten, kurzweiligen Einführungsworten zur Polonaise op. 55 von Johann Nepomuk Hummel. Hummel, ein "Zwischen-Komponist" in der Übergangszeit von der Klassik zur Romantik, werde bedauerlicherweise viel zu selten gespielt und sei deshalb vielen gar nicht recht bekannt. In der Tat sehr bedauerlich. Denn Hummels Polonaise, die Prof. Arens uns an diesem Abend auf grandiose Weise präsentierte, ist ein beeindruckendes Stück Musikgeschichte - und durch die Hände dieses Pianisten ein besonders lebendiges Stück Geschichte. Das Publikum war hingerissen.

Donnerstag, 9. April 2015

Stühlerücken für Prof. Arens


Morgen Abend ist es soweit - das Klavierkonzert mit Prof. Rolf-Dieter Arens wirft seine Stühle voraus. Viele fleißige Helfer/innen sorgen - wie bei jedem Konzert - auch dieses Mal wieder dafür, dass Künstler und Gäste sich bei uns wohlfühlen.

Wir freuen uns auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher morgen,

am Freitag, den 10. April 2015 um 19.30 Uhr
in der Festhalle Wolfshagen, Jahnskamp 4

und wünschen allen einen unterhaltsamen erbaulichen Abend!

Sonntag, 15. März 2015

Auf ein Neues - Klavierkonzert mit Prof. Rolf-Dieter Arens

Nach dem Konzert ist vor dem Konzert: Kaum sind die fröhlichen Töne unseres letzten Konzerts verklungen, dürfen wir uns schon auf's nächste freuen. Am

Freitag, 10. April 2015, um 19:30 Uhr 

ist es wieder soweit. Bereits zum dritten Mal begrüßen wir vom Steinway-Verein in der Festhalle in Wolfshagen den Pianisten 


mit Werken von Franz Liszt, Johann Nepomuk Hummel und Wolfgang Amadeus Mozart an unserem historischen Steinway Flügel. Und wer Prof. Arens bereits bei unserem letzten Konzert erleben durfte, weiß, dass der Pianist nicht nur phantastisch und atemberaubend spielen kann. Er kann auch wunderbare Geschichten erzählen. Und das verspricht uns einen unvergesslich schönen Abend.

Künstlerportrait - Professor Rolf-Dieter Arens, Pianist

Prof. Rolf-Dieter Arens, 1945 in Zinnwald geboren, zählt zu den wichtigsten Pianisten seiner Generation.

Von 1963 bis 1968 studierte er an der Hochschule für Musik Leipzig. Nach Lehrtätigkeit an den Musikhochschulen in Leipzig und Weimar in den Jahren 1970 bis 1986 wurde Professor Arens 1986 als ordentlicher Professor für Klavier an die Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar berufen. 

Parallel dazu unternahm er bis 1991 als Solist des Berliner Sinfonieorchesters Tourneen durch ganz Europa und spielte darüberhinaus als Solist und Kammermusiker in Europa, Asien und Südamerika. Er konzertierte u.a. mit den Dirigenten Kurt Masur, Herbert Blomstedt, Sir Neville Marriner und Marek Janowski. Neben der Ausrichtung von Meisterkursen in Japan und Südkorea wirkt Professor Arens regelmäßig als Juror bei internationalen Wettbewerben in Bolzano, Budapest, Dublin, Santander, Utrecht, Weimar und Wien. Sein Schaffen ist in einer Fülle von Rundfunk- und TV-Aufnahmen sowie CD-Einspielungen dokumentiert. 

Prof. Arens hat sich darüber hinaus in besonderem Maße für die Musiktradition Weimars und die Pflege des musikalischen Erbes Franz Liszts engagiert. Hervorzuheben ist dabei seit dem Jahr 2000 seine künstlerische Leitung des Internationalen Franz-Liszt-Klavierwettbewerbes Weimar-Bayreuth. Und er ist „seiner“ Musikhochschule immer noch eng verbunden: Zu den Weimarer Meisterkursen im Juli 2015 kehrt Rolf-Dieter Arens als Gastprofessor für Klavier an seinen einstigen Wirkungsort zurück. Hochschulpräsident Prof. Dr. Christoph Stölzl: „Dass die Weimarer Musikhochschule international ein so hohes Ansehen genießt, verdankt sie im Wesentlichen seinem leidenschaftlichen Engagement für den musikalischen Nachwuchs.“

Montag, 9. März 2015

Pop, Percussion & Jazz - Musik, die den Staub von der Seele fegt

Frei nach den Worten von Pablo Picasso, der einmal sagte "Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele," bedanken wir uns herzlichst bei allen Musikerinnen und Musikern der Kreismusikschule Goslar, dass sie uns den Staub von der Seele gefegt haben!

Mindestens 180 Besucher/innen waren bei schönstem Sonnenschein und in bester Frühlingslaune in die Wolfshäger Festhalle geströmt, um den Alltag für eine Weile hinter sich zu lassen und innerlich mitzutanzen, mitzusummen, den Rhythmus auszupacken (der in rosa Reisekoffern verstaut in die Festhalle rollte und vom Percussion-Ensemble in die Halle entlassen wurde) oder einfach nur gespannt oder entspannt zuzuhören.


Nicht nur das Lächeln auf den Gesichtern der Zuhörer/innen, sondern ebenso die eine oder andere Träne, verstohlen aus dem Augenwinkel getupft, zeugte von der Kraft der Musik. Auch die Autorin dieser Zeilen war einige Male so begeistert von der Lebensfreude, die über die Hände der Musiker/innen auf die Instrumente und von da direkt in die Herzen des Publikums hüpfte, dass sie manchmal vor Berührung schluckte, manchmal aber auch sich zum Stillhalten zwingen musste, damit nicht alle Fotos vor lauter Mit-Freude verwackelten.


Danke an die jungen und junggebliebenen Musiker/innen und Lehrer/innen der Kreismusikschule für diesen herrlichen Sonntagnachmittag. Danke an die Direktorin der Musikschule dafür, dass wir nun bereits zum zweiten Mal gemeinsam ein äußerst gelungenes Konzert auf die Beine gestellt haben. Danke an die zahlreichen Besucher/innen, dass Sie die Freude mit uns allen geteilt haben. Und Danke an alle ehrenamtlichen Vereinsmitglieder, die für den organisatorischen Rahmen und die sympathische Atmosphäre drumherum gesorgt haben.


Und hier das gesamte Konzert in Bildern: