Verein

Vorstand

Jochen Bremer, Vorsitzender
Jutta Hermann
Antje Radcke

Sie möchten gern Mitglied werden? Herzlich gern. Wir freuen uns auf Sie.


Unsere Vereinsgeschichte, Stand 2.11.2013

Esprit und Kurioses waren ständige Begleiter unseres Kulturstammtischs im Berghotel Wolfshagen. Der laut gedachte Gedanke “1871 verstarb Henry E. Steinway in New York“ veränderte im September 2010 das mehr oder weniger lockere Geplaudere drastisch. Wie können wir diesen Tag begehen? Die Planung zu den Wolfshäger-Steinway-Tagen begannen mit dem Stift und einer Serviette des Hauses. Das Ergebnis des Denkens ohne Grenzen war ein waghalsiges Unterfangen mit acht Veranstaltungen innerhalb von 6 Wochen in den Wintermonaten Januar und Februar 2011.

Der unerwartete Erfolg belohnte die Arbeitsleistung einer kleinen Gruppe, die Herausragendes auf die Beine gestellt hatte. Den Flügel stellte Steinway & Sons aus Hamburg.

Erfolg beflügelt, so heißt es. Mit Künstlern aus der Region begann der Arbeitskreis Wolfshäger Steinway Tage e.V., gegründet April 2011, sich bekannt zu machen und mit weiteren Konzerten Einnahmen zu erspielen. Die positive Resonanz ließ uns mutiger werden. Konzert auf Konzert folgte. Der Arbeitsaufwand war enorm, da die Planungen immer nur kurzfristig erfolgten.

Spontan wurde auch das Benefizkonzert zugunsten der Japanopfer 2011 organisiert. Die Summe von 2250 € konnte der Japanischen Gesellschaft in Braunschweig für ein Schulprojekt in dem von Erdbeben und Tsunami betroffenen Gebiet überwiesen werden.

Unser Ziel von Beginn an: Ein Steinway Flügel gehört in den Geburtsort von Heinrich E. Steinweg. Der Verein war dann aber doch „plötzlich überrascht“, als sich im Dezember 2011 die Chance ergab, diesen Wunsch zu erfüllen.

Jeder neu gebaute Flügel erhält eine Produktionsnummer. Der Flügel mit der Nummer 100 000 steht im Weißen Haus, der Flügel mit der Nummer 125 787 steht jetzt in Wolfshagen. Dieser Flügel wurde nachweislich 1907 nach Köln verkauft. Die letzten Jahrzehnte begleitete der Flügel den Musikprofessor Roland Buchwald aus Dresden. Aus Altersgründen wollte er das historische Instrument jedoch verkaufen - und so führten eine Reihe von Zufällen zum Mietkauf.

Der Verein hielt die finanzielle Belastung für tragbar und war recht zuversichtlich, durch Benefizkonzerte und mit Unterstützung von Sponsoren die nötigen Mittel zu erwirtschaften. Zum Stichwort „Sponsoren“ muss unbedingt gesagt werden, dass dazu auch die vielen freundlichen und aufmunternden Dankesworte unserer „Fans“ gehören sowie so mancher im wahrsten Sinne tätiger Hilfsdienst. Im Dezember 2012 wurde die restliche Kaufsumme mittels Anteilscheinen aufgebracht, gezeichnet von Mitgliedern und Freunden des Vereins.

Schnell wurde vor der Lieferung des Instrumentes aus Dresden mit dem Schützenverein von Wolfshagen Kontakt aufgenommen. Dieser Verein ist der Besitzer der Festhalle, in der wir die Jahre zuvor alle zwei/drei Jahre schon Steinway-Konzerte veranstaltet hatten. Hier sahen wir die einzige Möglichkeit, den Flügel sachgerecht unterstellen zu können.

Eine gute Woche Arbeit - und in einer Nische war die „Villa Heinrich“ eingebaut. Entsprechende Luftfeuchtigkeit und Temperatur können darin kontrolliert und gehalten werden.

Nebenher organisierte der Verein im Mai 2012 eine Besichtigung der Firma Steinway & Sons. Bis auf den letzten Platz gefüllt fuhr der Bus nach Hamburg zur Fabrik. Die Führung wurde zum einmaligen Erlebnis, das anschließende Beiprogramm rundete den gelungenen Tagesausflug ab.

Und der kleine Verein zeigt sich weiter mutig. Die Erfahrungen aus vielen Einzelkonzerten fließen erstmalig in das Programm für die Spielzeit 2012/13 ein. Hoffnung für das Gelingen ziehen die Organisatoren aus dem Verlauf der bisherigen Veranstaltungen. Die Künstler können wir mit unseren Tugenden überzeugen. Mit großer Akribie, viel Leidenschaft, durchdachter Planung und Organisation gingen und gehen wir in die Konzerte. Unser Publikum zeigt sich immer wieder erfreut und dankbar.

Durch persönliche Kontakte erweitert sich der Kreis der Künstler, was zur weiteren Differenzierung unserer Konzerte führt. Als Beispiel für unsere „Antenne“- wir nehmen Anregungen von außen an und setzen sie im Rahmen unserer Möglichkeiten um - gilt das Konzert “Niederländer zu Gast”: Touristen aus den Niederlanden besuchten unser Konzert Swing on Sunday - deren Begeisterung mündete in der überschwänglichen Bemerkung: Wir kommen mit einem Bus voller Musiker.

Bei einem persönlichen Arbeits-Besuch in Heerlen und Maastricht wurde das Konzert in Planung genommen. Studierende und Absolventen der Musikhochschulen Aachen und Maastricht werden im August 2014 in Wolfshagen konzertieren.


Was sonst noch passiert (ist)? Mit diesem Blog hier haben wir ein Medium geschaffen, mit dessen Hilfe wir seit Oktober 2013 regelmäßig über unseren Verein, unsere Künstler/innen und unsere Aktivitäten berichten...












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