Sonntag, 16. März 2014

Die Jugend musiziert und die Erwachsenen sind begeistert.

Wenn das der alte Steinway noch erlebt hätte, ...

... dass 217 Jahre nach seiner Geburt in seinem Geburtsort eine Festhalle aus allen Nähten platzt, weil fast mehr als* 200 Menschen gekommen sind. Gekommen, um junge Künstler(inne)n zu erleben, die das Andenken an Heinrich Engelhard Steinweg (Henry E. Steinway) durch ihre Musik und ihr Theaterspiel zum Leben erwecken.


* Wir haben nach dem Aufräumen festgestellt, dass wir exakt 217 Stühle in Benutzung hatten.

Ein ganz ganz dickes Dankeschön an die Kinder und Jugendlichen der Kreismusikschule Goslar und der Theater-AG des Ratsgymnasiums Goslar für ihr heutiges Spiel!

Danke, dass ihr uns einen großartigen Nachmittag geschenkt, uns mit wunderbarer Musik verwöhnt und eure Freude an Musik und Spiel mit uns geteilt habt.

Danke, dass ihr uns gezeigt habt, wie sehr die Musik uns verbinden kann. Wir sind in der Festhalle zusammengekommen, um euch zu hören, um ein paar schöne Stunden zusammen mit unseren Freunden, Bekannten oder der Familie zu genießen. Plötzlich lernen wir von unserer Nachbarin, dass sie das gleiche Lieblingsinstrument hat wie man selbst. Weil ihr es so schön gespielt habt, haben wir uns darüber unterhalten. Und wir haben neue Menschen kennengelernt.


Danke, dass ihr dazu beigetragen habt, Jung und Alt zusammenzuführen - während ihr eure Energie und euer Können auf der Bühne sichtbar macht, lächeln euch Menschen aus ihrem Rollstuhl zu. Menschen, die vor langer langer Zeit so jung waren wie ihr und sicher ein wenig wehmütig zurückblicken. Aber sich in erster Linie freuen, dass es euch und eure Begeisterung gibt.


Wir freuen uns, dass die Zukunft auf euch bauen kann. Und wir wünschen euch von Herzen, dass die Musik immer eine Rolle in eurem Leben spielen wird. Der Steinway-Verein in Wolfshagen freut sich darauf, euch wiederzusehen.

Und nun erzählen wir den Nachmittag in Bildern - wie gut, dass uns das Internet die Möglichkeit gibt, euch auch auf diese Weise in Erinnerung zu behalten:

Der Saal füllt sich, die Organisatoren schleppen Stühle -
so viel Zuschauer hatten wir noch nie.
Gespannt blicken alle auf die Bühne.
Die Direktorin der Musikschule, Katharina Busmann, sitzt in der ersten Reihe.
Das Konzert beginnt.
Äußerste Konzentration bei den jungen Musiker(inne)n des Benjamin-Orchesters.
Das Benjamin-Orchester unter der Leitung von Anette Zell
nimmt uns beschwingt mit auf die "Musikalische Reise" von Laszlo Zempleni. 
Die Theater AG des Ratsgymnasiums beeindruckt uns mit Szenen
aus dem Leben von H. E. Steinway und seiner Familie.
"Unser Traum, unsere Flügel"


Jens-Philipp Reichelt singt wunderbar einfühlsam Lieder aus Franz Schuberts
"Schwanengesang". Julia Lahmer begleitet den Sänger am Flügel.
Und noch einmal das wunderbare Klavierspiel von Julia Lahmer.
Dieses Mal begleitet sie Felix Goldmann, der auf der Trompete den 1. Satz
von Henry Purcells "Sonata für Trompete und Klavier" spielt. Ein Genuss.
Das Streichertrio aus Leonie Joerns, Constanze und Theresa Zell begeistert uns mit
der Sonate G-Dur von J.B. de Boismortier sowie dem Tango von Henk Badings.
Das A.L.T.-Trio aus Antje Steinmeier, Lydia Labuhn und Tina Fries hat sich bereits einen
professionellen Namen gegeben. Und der Name hält, was er verspricht:
Die drei Alt-Saxophonistinnen verzaubern uns mit "Alto madness" von Jarek Bartoszek,
"Ebony Eyes" von Stevie Wonder sowie "Freddie Freeloader" von Miles Davis.
Noch einmal die Theater AG mit der Fortsetzung von "Unser Traum, unsere Flügel".
Kostüme und Texte stammen übrigens von den Schülerinnen selbst!

Die zweite Pianistin des Nachmittags ist Alexandra Hegemann.
Sie entführt uns eindrucksvoll in Edvard Griegs "Entschwundene Tage"
Ein beeindruckendes Instrument, das Fagott. Große Hochachtung vor dem,
der es so gut spielen kann: Irmo Riemer spielt das Andante von Ludwig Milde.
Begleitet wird er von Xenia Oblasov am Klavier
Und weils so toll war, nun das ganze nochmal in dreifacher Ausführung:
Das hervorragende Fagott-Trio aus Irmo Riemer, Jonah Schlichter und Oscar Rose
spielt "Banana Milkshake" von Martin Peter und "Tarantella" von Helga Warner.
Der großartige Abschluss des Jugendkonzerts!
Nicole Barnert am Flügel.
Die junge Pianistin verzaubert uns mit dem "Scherzo b-moll" von Frédéric Chopin.
Jeder Nachmittag geht einmal zuende. So natürlich auch heute. Dieser Nachmittag aber wird uns noch lange lange im Gedächtnis bleiben. Danke an alle, die dazu beigetragen haben, dass er stattfinden konnte.

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